„Fit für den Job“ Bildungswerk-Projekt

Das Bildungswerk des Handwerks ist seit vielen Jahren erfolgreich in der Jugendberufshilfe und Erwachsenenbildung tätig.
Arbeitsweltbezogene Lernangebote und die Hinführung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu konkreten Bezügen der Arbeitswelt haben die Bildungseinrichtung zum anerkannten Partner des Handwerks, der Industrie und der Dienstleistungsbetriebe werden lassen.
Die Maßnahme „Fit für den Job“ unterstützt junge Erwachsene bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Die Mischung aus umfassender Berufskunde, individuellen Förderplänen, Unterricht in den schulischen Kernfächern, PC-Training, Stellenrecherche, Bewerbertrainings, Training von soft skills, ehrenamtlichem Engagement und langen Praktikumsphasen unterstützt die Teilnehmenden beim Erwerb von Kompetenzen, die sie nicht nur für die Ausbildung, sondern für das ganze Berufsleben benötigen. Sie sollen befähigt werden, ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten.

Deshalb ist es auch wichtig, ihnen einen Raum für die Persönlichkeitsentwicklung zu geben. Ihre kreativen Ideen haben die Teilnehmenden insbesondere in der Metallkunst-AG sowie im Projekt Energiesparen eingebracht. Joachim Harbut, freier Künstler aus Alzey, hat die Jugendlichen nicht nur fachlich im Werken mit Metall angeleitet sondern auch dazu, ihre persönlichen Erfahrungen, Hoffnungen und Wünsche für die Zukunft in die Werkstücke einfließen zu lassen.

Ausstellung in der Volksbank Alzey

Durch die Kooperation mit der Volksbank Alzey wurde ermöglicht, dass die Kunstwerke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind.

Bis zum 15. März haben Interessenten nun die Möglichkeit die Ausstellung, die unter dem Motto: „Jugendliche nehmen Platz im Leben“ steht in der Hauptstelle Alzey zu bestaunen. Dies ist während der Öffnungszeiten der Bank möglich.

 

 

 

 

 
Arbeitsbilder

 

 

 

Die Teilnehmer arbeiten mit Engagement und Freude.

 

Maßnahme FIT  IV
Ausgangspunkt:
Ein Angebot für Jugendliche zu schaffen in welchem es darum geht sein eigenes
persönliches Stuhlobjekt oder ein anderes Objekt durch einen freien Arbeitsprozess herzustellen. Seine eigenen inneren Bilder und Vorstellungen ,welche sonst nicht sichtbar werden durch einen intensiven künstlerischen Arbeitsprozess ans Licht unseres Lebensraumes zu holen.
Es steht dann da – ein Objekt  neuartig vorher unbekannt
Durch das verwenden von Fundstücken , Autoteilen , Schrottplatzfunden Ketten Gitter Schmiedeteile Holzstücke Steine Glasbrocken entwickelt sich das Objekt  zu einer eigenen Identität- die Identität des Schöpfers. Durch ein völlig freies Arbeiten entstehen Gespräche und da die meisten so mit Stahl noch nie in Berührung waren beginnt gleichermaßen ein Arbeiten in der Gruppe .
Was der eine schon besser kann übernimmt er und umgekehrt .
Dennoch haben wir in der Arbeit Erfolgsdruck , nämlich die Idee zu verwirklichen und das geht nur wenn man zielstrebig an der Umsetzung der Idee dranbleibt.
Das macht einen anderen Reiz ,weil jeder wissen will ,das pack ich doch.
Dem Stahl Grazilität und Form zu verleihen ist nicht so einfach .
Jeder hat eine andere Lebenserfahrung, einer fühlt sich geliebt dann wird er sich eine Weiche vielleicht runde Form wählen . Ein anderer hat nur Hass und Zwang in sich , er wird dann weit mehr mit der Form ausarten .
Natürlich gibt es auch den Weg einfach draufloszuarbeiten und daraus entwickelt sich gleichermaßen eine eigene intensive Sprache, eine ohne Worte dafür Taten!
Was dabei wichtig ist man muß permanent Entscheidungen treffen wie der nächste Arbeitsschritt aussehen wird um seinem Ziel näher zu kommen.
Hingegen zu den üblichen Arbeitsmarktregeln die man in seiner Lehre sich erlernt also vorgegebene Lerninhalte ,können  hier im Projekt eigene Regeln erarbeitet werden ,ein inneres erlebtes speichert sich im Bewusstsein ein und verarbeitet diesen Erlebensprozess nicht unmittelbar , vielleicht erst viel später .
Also die Begriffe geben den Objekten eine gewisse Formsprache
Wir wollen die Objekte natürlich nach außen bringen , dh jeder soll sehen was wir geleistet haben ,.dazu  ist die Ausstellung heute der ideale Rahmen um unsere Werke zu präsentieren.
Wir alle wollen Erfolg und damit auch das Recht auf Anerkennung und Respekt