über mich


 

Schöpferischer Ausgangspunkt

Wir leben in einer Welt, die sich überwiegend am Sichtbaren orientiert und somit die Existenz und Wirkung alles Unsichtbaren, Unbewussten und Unfassbaren verdrängt oder sogar leugnet.
Dem entgegen steht das Gehäuse der Erinnerung.

Die Aufgabe meiner Kunst sehe ich darin, die Menschen in einen Zustand zu versetzen, in dem ihre Bereitschaft für Erinnerung wächst, in dem Erinnerung erst möglich wird und somit eine Aufgeschlossenheit dessen sich einfindet, was die Vergessenheit des Seins verschließt. Erinnerung heißt dann nicht Rückgriff auf Wissen, sondern meint existentielles Erinnern. Kunst bringt dann etwas im Menschen zum erklingen.

Joachim Harbut

1965
geboren in Offenbach/Main

1982-1985
Kunstschmiedelehre

1989
Meisterprüfung im Schmiedehandwerk, anschließend Selbstständigkeit mit Anfertigung von Unikaten

seit 2001
freischaffender Künstler

1990 -2012
Einzel- und Gruppenausstellungen, Kunstprojekte und Workshops

seit 2012
Mitglied im BBK (Berufsverband bildender Künstlerinnen und Künstler)

 

Über Joachim Harbut
Achim Harbut verfügt über reiche Erfahrungen im plastischen Gestalten. Er vermag das Klassisch-Formgebundene souverän mit dem Experimentellen zu verbinden, das er als Spiel mit Metaphern, Ironien und Anspielungen betreibt. In  seinen Arbeiten geht er mit bewundernswert empathischem Interesse auf die Stimmungen und Erwartungen der Auftraggeber ein und erzeugt ein Gefühl fragloser Würdigung des Persönlichen-Einmaligen. Dennoch spricht sich in seiner Flexibilität eine Eigennatur aus, die dem Stofflichen in jedem Detail einen besonderen Ausdruck verleiht, wodurch ein narrativer Aspekt, vielfach unbemerkt und unbetont, ins Spiel kommt.
In seinen Installationen "La Nouvelle Alliance", "Pandora", "Das Weltsubjekt: der Mensch", "The European Secret", "Dialogbank", "Heimat in der Fremde", "Energieplastik"- Deutsches Museum, gelang es ihm, Aspekte des Wegs zu einem Gesamtkunstwerk mit einzubeziehen.
Besonders zu schätzen ist an Achim Harbut seine Begabung, Kinder und Jugendliche zu begeistern und zu Aktionen anzuspornen, die kaum für möglich gehalten werden. Es ist dies seiner authentischen Haltung zuzuschreiben, in der er sein Künstlertum verinnerlicht hat.
Anton Winter, Publizist und Autor

 

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