Energie-Plastik vor dem deutschen Museum

Vor dem Deutschen Museum Bonn hat der Künstler Joachim Harbut seine im Auftrag von Schulen ans Netz e. V. mit Jugendlichen gefertigte Energie-Plastik aufgestellt.

Auf Initiative von Schulen ans Netz e. V. fertigten Kinder und Jugendliche gemeinsam mit dem Künstler Joachim Harbut die Energie-Plastik, die nun vor dem Deutschen Museum Bonn zu sehen ist. Die Stadt Bonn und viele weitere Beteiligte haben das ungewöhnliche Projekt tatkräftig unterstützt.

Schmieden, Schweißen und Hämmern mitten in Bonn

Die Plastik besteht nur aus Altmaterialien, darunter ein ausrangierter Heizkörper, Autoblech und alte Wagenräder. Bei der Verarbeitung der Materialien probierten die Kinder und Jugendlichen verschiedene "Energie-Formen" aus: Schneiden, Hämmern, Schweißen und Bearbeiten mit Feuer – "Feuer die Kraft, die Energie in sich bündelt", wie auf dem Kunstwerk zu lesen ist.

Enstanden war die Plastik bei der 7. Bonner Wissenschaftsnacht am 25. Juni 2010 im Rahmen eines von Schulen ans Netz initiierten Kunstprojekts auf dem Bonner Münsterplatz, bei dem Kinder und Jugendliche gemeinsam mit dem Künstler Joachim Harbut aus Alzey die Energie-Plastik schufen.

"Wir freuen uns über das Geschenk und laden alle Interessierten ein, sich die Plastik vor unserem Haus anzusehen – und dann selbstverständlich auch das Museum zu besuchen. In unserer Sammlung befinden sich auch Objekte aus Energie- und Umweltforschung, wie der erste FCKW-freie Kühlschrank oder ein Modell des energieautarken Solarhauses in Freiburg. Wir haben auch einige Programme für Kinder zu dem Thema", sagte die Leiterin des Deutschen Museums Bonn Dr. Andrea Niehaus bei der Aufstellung der Plastik.

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